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Fragen an Prof. Lorz

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19 Antworten auf „Fragen an Prof. Lorz“

Hallo Herr Prof. Lorz,

Vorschlag: damit auch vorerkrankte Kinder oder Kinder mit vorerkrankten Familienmitgliedern nicht abgehängt werden, wäre es doch ein leichtes Spiel, dass während des Unterrichts die Kinder, die zu Hause bleiben müssen einfach online dem Unterricht beiwohnen. Zoom o.ä. macht es doch möglich! Wo liegt das Problem: Klassen ausgedünnt, jeder wird unterrichtet!!
Und außerdem Ihr Auftritt im Chat hat zu keinem konstruktiven Vorschlag geführt. Sie wiederholten alles, was schon längst bekannt war.
Wenn Sie vor den Sommerferien öffnen, verstoßen Sie gegen folgende Gesetze:
1. Grundgesetz: Recht auf Bildung und Recht auf körperliche Unversehrtheit
2. Arbeitsschutzgesetz: Recht auf Schutz bei Gefährdungslage des Arbeitnehmers.
Übrigens fand ich es klasse, dass Sie zugegeben haben (zwar ungewollt) dass wir keine ausreichend großen Räume, fehlende Lehrer haben. Hut ab! DANN ÄNDERN SIE AUCH WAS!

Diese Frage bleibt mir nach der digitalen Diskussionsrunde mit Kultusminister Lorz noch unbeantwortet: Was muss konkret passieren, damit die Schulöffnung der GS am 22.6. bei Aufhebung einer der wirkungsvollsten Maßnahmen – dem Abstandsgebot – wieder zurückgenommen wird?
Sind Erfahrungen aus z.B. Israel und Magdeburg nicht ausreichend, um einen Transfer zu leisten?

Wieder tragen Familien die Last indem wir als Versuchskaninchen missbraucht werden. Im Falle des Bekanntwerdens einer Infektion an der Schule muss der Urlaub in Quarantäne verbracht werden. Zusätzlich sind Menschen evtl verreist. Schule ohne Regeln ist Superspreaderevent! Überall Pflicht für Mundschutz und Abstand und Schule soll anders laufen? Das ist unerklärlich und widersprüchlich zu allen anderen Regelungen. Kindern die zuhause bleiben sowie deren Eltern entsteht Nachteil. Das ist höchst ungerecht. Statt dessen Lehrer*innen verpflichten Unterricht per Video zu geben statt Monate ohne Kontakt!

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Alexander Lorz,
die letzten zwei Wochen vor den Ferien sollen die Abstandsregelungen, die die letzten drei Monate so wichtig waren und auch in den nächsten Monaten wichtig bleiben werden, in der Schule aufgeweicht werden, für die direkt anschließende Nachmittagsbetreuung und für das Spielen in den Nachbarschaft hingegen gelten die Abstandregeln weiter. Wie soll ich das einem Kind im Grundschulalter nachvollziehbar erklären und wie soll dieses Kind es schaffen, unterschiedliche Regeln innerhalb eines Tages /seines Alltages an fast demselben Ort (Schule/Hort) einzuhalten? Ich finde, es verunsichert die Kinder zusätzlich zur ohnehin schon schwierigen und herausfordernten Situation. Werden die Lehrer bei Regelverstössen angehalten, Verständnis für die schwierige Situation der Kinder aufzubringen? Ich finde dieses Vorgehen riskant und unverständlich.
Mit freundlichen Grüßen, S. Schnaubelt

Schon darüber nachgedacht was es bedeutet wenn sich Kinder kurz vor den Sommerferien infizieren. Sie fahren mit ihren Eltern symptomfrei zu Oma und Opa oder ins Ausland oder sitzen wenn es diagnostiziert wird 2 Wochen mit ihrer Familie in Quarantäne

Keiner redet davon, die Schulen geschlossen zu halten. Eher darüber, dass die Schulen mit bedacht geöffnet werden.
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Der Online-Chat heute brachte von den Usern einige brauchbare Vorschläge, wohlgemerkt von den Usern! IT ler würden sich gerne einbringen!
Lorz hat es ja zum Schluss selber zugegeben, sie machen es deshalb, weil Räume und Lehrer fehlen und dafür die Gesundheit aufs Spiel zu setzen… für eine verfehlte Politik.

Darum geht es doch gar nicht. Aber viele Eltern sind in den Ferien auf Großeltern zur Betreuung angewiesen. Und ganz ehrlich: Es gibt auch Eltern, die in den vergangenen Wochen nicht einfach bei ihren Kindern zuhause bleiben konnten, sondern irgendwie den Spagat zwischen Arbeit, Homeschooling und Familienleben hinbekommen mussten. Ich für meine Person bin absolut urlaubsreif. Und Quarantäne ist nun wirklich keine Erholung.
Mit halbwegs gescheiten Konzepten kann man das Recht auf Bildung durchaus auch mit nur 1-2 Tagen Präsenzunterricht gewährleisten.

Ich finde es sträflich, dass Kinder denen die Tragweite eines Schulbesuchs nicht bewusst ist, solch einem Risiko ausgesetzt werden.
Wir Eltern geben die Kinder in die Obhut der Schulen mit dem Gewissen, dass die kleinen Zöglinge nicht gefährdet werden!
Wir könnten doch mal die Kinder fragen, ob sie bereit wären, sich einem gewissen Risiko auszusetzen…

Schon vergessen:
Es gibt ein Recht auf Bildung UND ein Recht auf körperliche Unversehrtheit! Rechte aus dem Grundgesetz und nicht irgendeinem Klitschen-Gesetz!

Anstatt es als ein Experiment (positiv besetzter Name) zu bezeichnen, nennen Sie es doch bitte beim richtigen Namen: „Wir haben kein Konzept, keine Räume, keine Lehrer, keine digitale Schule“

Bedenken Sie auch, dass die ergriffenen Maßnahmen sich immer im Gleichgewicht halten sollten. Bei einer Lockerung ohne Abstandsregeln müsste fairerweise eine Maskenpflicht eingeführt werden. Sonst passiert folgendes:
Wir sehen mehr Menschen auf Demonstrationen ohne Masken und Abstand, in öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Masken und Abstand, bei Einkaufen ohne Masken und Abstand, … diese sind dann nach Ihrer Überlegung dann auch hinfällig… Herr Prof. Lorz merken Sie gerade, wie absurd diese Politik eigentlich ist?!

Ich hoffe, Sie überdenken nochmals Ihre Entscheidung und erarbeiten ernsthaft neue duale Konzepte. P.S. ich wäre gerne bereit an dieser Arbeitsgruppe teilzunehmen und könnte meine Erfahrung einbringen!!

Sehr gut! Vielen Dank….besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Sollte mein Kind sich in dieser Zeit in der Schule infizieren, werde ich rechtliche Schritte gegen das Land Hessen einleiten. Kinder als Versuchsobjekte zu missbrauchen entbehrt jeglicher Sorgfalts- und Fürsorgepflicht. Ich als Erziehungsberechtigte bin für das Wohl meines Kindes verantwortlich und kann gegen eine dermaßen verantwortungslose und gesundheitsgefährdende Entscheidung wegen der Schulpflicht leider nichts ausrichten….auch wenn die Entscheidung in den letzten 2 Wochen vor den Ferien den Eltern überlassen wird, ob sie ihr Kind in die Schule schicken oder nicht, so kann bei vollumfänglichem Unterricht meinem Kind auf jeden Fall ein Nachteil entstehen: entweder, weil es Unterrichtstoff verpassen wird oder weil es sich eine vielleicht schwere Covid-19-Infektion zuzieht. Mein Kind kam als extremes Frühchen zur Welt und wir mussten es 2 Wochen sediert an der Beatmung sehen und haben um sein Leben gebangt. Das will ich nicht noch einmal erleben müssen. Ist sich diese Regierung eigentlich der psychischen Belastung durch Angst von Eltern und Kindern bewusst, wenn die solche Entscheidungen trifft. Schämen sollten Sie sich, liebe Regierung!!!

Peter Walger, Infektiologe und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH): „Wenn man den Mund-Nasen-Schutz konsequent anwendet, dann können wir uns sehr effektiv gegen Sars-CoV-2 schützen.“ Die DGKH habe von Anfang an den Standpunkt vertreten, dass Masken nicht nur andere vor einer Infektion schützten, sondern auch den Träger selbst. Die Studien belegten die Schutzwirkung von Mund-Nasen-Bedeckungen nun ebenfalls.“

Jetzt soll die Abstandsregelung aufgehoben werden ohne zusätzlichen Schutz! Wo kann ich gegen Körperverletzung klagen???

Wer ist verantwortlich, d.h. wen können die Eltern verklagen, wenn sich ihr Kind in der Schule ansteckt und sie danach Folgeschäden wie Lungen-, Herz-, Nieren- oder neurologische Probleme davontragen?

Warum ist es nicht möglich, digitalen Unterricht guter Qualität einzuführen? Man sollte sich das von anderen Ländern abschauen (USA z.B.), wo es ganze staatliche Schulen gibt, die nur online stattfinden.

Wie sieht es mit dem Arbeitsschutz gemäß Arbeitsschutzgesetz aus? Werden neuerdings von Seiten der Politiker ihre eigenen Gesetze nicht mehr eingehalten? Peinlich! Wenn wirklich viele kreative Köpfe sich zusammensetzen aus dem Bereich Pädagogik, dann kommt bestimmt auch ein tragbares Konzept raus!
Ich bin vorerkrankte Lehrkraft und unterrichte meine Schüler schon seit Anfang April mit Online-Unterricht. Das klappt prima und wird sehr gut angenommen(im übrigen deutlich mehr Arbeit, als im Präsenzunterricht). Wo wird es wertgeschätzt, wenn ein paar Exoten, so wie mich, den Weg vorproschen? Machen Sie endlich gescheite Schulpolitik! Mit kleineren Klassen, gut geschultes Personal in Sachen digitalem Unterricht, entsprechende Ausstattung!

Umso einen Blödsinn bekannt zu geben haben Sie wirklich studiert? Alles über den Haufen geworfen für 2 Wochen Schule!! Unfassbar

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