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Fragen an Prof. Sinemus und Prof. Lorz

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11 Antworten auf „Fragen an Prof. Sinemus und Prof. Lorz“

Danke für die heutige Diskussion und die gute Organisation!
Es bleiben aber die gleichen Fragen offen:
– Glasfaseranbindung ist: „keine Digitalisierung“
– WLAN ist: „keine Digitalisierung“
– iPads & Laptops sind: „keine Digitalisierung“
– WhiteBoards und TouchScreen sind: „keine Digitalisierung“
– LANIS & Co. (Cloud Anwendungen) sind: „keine Digitalisierung“
– Schulträger, deren Beamte keine Motivation haben: „keine Digitalisierung“
– Minister/innen die den schwarzen Peter zwischen Schulen, Ämtern und der eigenen Verantwortung hin- und herschieben: „keine Digitalisierung“
– Lehrer/innen, die auf sich alleine gestellt sind und nicht im Team arbeiten (können): „keine Digitalisierung“
– Schüler, die sich mit SmartPhone, WhatsApp & Co. sich selbst organisieren: „keine Digitalisierung“
– Medienkompetenz kein Schulfach um auf aktuelle Technik und deren Gefahren hinzuweisen: „keine Digitalisierung“
– das Werkzeug „digitale Medien“ zu erklären und die Vorteile zu schulen: „keine Digitalisierung“

Die Liste könnte noch weiter geführt werden, doch nach der heutigen Zoom-Konferenz bin ich ernüchtert. Es werden die Versäumnisse einfach hin- und hergeschoben und weder Politik noch die Kräfte vor Ort fühlen sich verantwortlich und wollen oft nichts ändern.
Traurig nur, dass es unsere Kinder und deren Zukunft betrifft. Mit YouTube möchte ich nicht Bildung in Verbindung bringen – aber scheinbar wird die Leine so lang gelassen, dass ohne Medienkompetenz sich die Schüler dort die „Bildung“ suchen. Traurig.

Keine Werbung, aber: ich habe es mit Menschen zwischen 8 und 105 Jahren zu tun – teils beruflich, teils ehrenamtlich. Die Technik ist ein Werkzeug und nichts anderes. Ob Kreidestift, Whiteboard, Smartphone, iPad oder Tablet – auch Hörgerät mit Bluetooth oder Alexa & Co – wir sind weiter als die Schulen und deren Lernplänen, die oft noch nach dem Overhead Projektor in den Schularchiven suchen. Antragsformulare für die Folien sind meist noch vorhanden!

Genug gelästert: haben wir lieber „MuT zur digitalen Welt!“ (kann gegoogelt werden)

Ich gebe seit 2 Jahren nebenbei Computer AG’s an Schulen in der Altersgruppe 3. bis 6. Klassenstufe.
Smartphones gibt es seit ca. 13 Jahren – in dieser Runde haben aber 90 Prozent der Kinder bereits Zugang zur digitalen Welt. Das ist erschreckend, denn nach Nachfrage meinerseits ist dies wohl Alltag. Das wäre so, wenn jeder plötzlich Autos hätte – aber ohne Führerschein und Verkehrsregeln.
Anfrage an den Bundestag an den Familienausschuss: ist Ländersache – Anfrage an das Kultusministerium Hessen (ist Schulamt) – Anfrage an das Schulamt: (ist Sache der Schule) – Anfrage an Schulleitung: (ist Schulamt)

Beamter zu sein ist sicher ein schöner Beruf: der Sessel ist warm, jeden Monat ein gutes Gehalt – aber wehe man muss kreativ sein und/oder sich bewegen!!
Es ist so traurig zu sehen, was derzeit (nicht) passiert und wie Entscheider in der Politik und in Ämtern keinen Schritt weiter machen..
Habe selbst noch 2 Kinder, die noch im Schulalter sind und habe die letzten Monate nur mit Kopfschütteln erlebt.

Wie gehen Sie damit um, dass Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Frankfurt weiterhin auf der Maskenpflicht im Unterricht bestehen? Es findet kein Sportunterricht statt, Bewegungsmangel ist die Folge und auch gesundheitsgefährdend für Jugendliche!
Falls es nochmals zu digitalem Fernunterricht käme: bitte bedenken Sie, dass der Medienkonsum bei Jugendlichen in den letzten Monaten in riskanter Weise gestiegen ist. Wie werden Jugendliche vor den Gefahren des Internets geschützt? Während des Fernunterrichts schalten Jugendliche ab und machen zu Hause was anderes, da Tagesstruktur, Ruhe und Infrastruktur, sowie gute digitale Didaktik und Verbindlichkeit fehlen. Präsenzunterricht ist immer besser! Bitte zuerst die Erwachsenen einschränken!

Was nützt alles Geschwätz über Schule, wenn diese laufend (vor,nach Corona) sowieso ausfällt? Wieso gibt es keine Lehrer? Wo haben diese Kinder die gleiche Chance ? Wäre digital Unterricht nicht die allerbeste
Alternative? Verbeamtete Lehrer dürfen entscheiden,ob sie Lust haben zu arbeiten, wo gibt es denn soetwas? Auch für Lehrer sollte es eine Schulpflicht geben! Warum soll mit meinem Steuegeld mein Kind benachteiligt werden? Warum muss jede Schule Ihr eigenes Süppchen kochen und warum bringt man es nicht fertig ,Deutschlandweit ,einen Schulplan aufzustellen? Es wird kriminell ….!!! Unsere Zukunft steht auf der Kippe !!!!

Sehr geehrte Damen und Herren,
An unserer Schule funktionierte es ziemlich gut in Zeiten des lockdowns. Trotzdem habe ich Freunde in Paris und Florida. In Paris gab es jeden Tag zwei Stunden online Schule, auch um den Kindern Normalität und Beständigkeit zu geben. In Amerika gab es noch mehr online Schule, wobei es nicht wichtig ist ob zwei oder vier Stunden, aber es ist wichtig so etwas voran zu bringen, wir sind in vielen Dingen in Deutschland so hintendran und wollen immer so toll und vorbildlich sein. Was können Sie dazu sagen?
und noch eine andere Frage, wie geht man in dieser Zeit nun mit Schnupfen oder Husten der Kinder um? Auch ein wichtiges Thema jetzt zum Herbst.
Vielen Dank

Liebe Eltern, sehr geehrte Frau Ministerin, ich bin Grundschullehrer an einer kleinen GS im Main-Kinzig-Kreis. Die Digitalisierung ist bei uns seit langem angekommen: in jedem Klassenraum Whiteboards mit Laptop (LAN), Computerraum mit 18 Laptops (LAN), 10 Ipads (WLAN-fähig) und mit Lernprogrammen installiert. Wir haben seit einigen Jahren einen funktionsfähigen/aktiven WLAN-Router, mit einer Reichweite von ca. 100 m. Völlig ausreichend für unsere kleine Schule mit 78 Kindern. Der Kreis hat nun einen 2. Router in die Decke installiert. Höchste Stufe eingestellt und direkt über den Köpfen von 7-jährigen Kindern! Dazu kommt, dass wir kaum WLAN-basierte Endgeräte einsetzen. Die Tablets werden selten genutzt, oft nur mit den installierten Lernprogrammen. Weder die Eltern, noch wir Kollegen wurden informiert, bzw. um Einverständnis gebeten. In der Bedienungsanleitung dieser Art von Routern steht:…. nicht in Aufenthaltsräume, Kinder- oder Schlafzimmer einbauen… ! Wird hier der Digitalisierung der Gesundheitsschutz unserer Kinder geopfert? Was ist mit der Fürsorgepflicht? Warum wird der Vorsorgegrundsatz nicht angewendet? Der Einfluss von hochfrequenter Funkstrahlung in geringer Distanz ist umfassend untersucht! Vom Bundesgesundheitsamt und sogar der WHO ist diese Art von Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft. In einigen Ländern (Schweden, Frankreich, Zypern, etc.) wird das WLAN nur zugeschaltet, wenn es gebraucht wird. Wo also bleibt die Sorge um unsere Kinder! Wissen Eltern vielleicht nichts oder wenig darüber? Wo bleibt die Möglichkeit, selbst die Steuerung dieser Router zu
bekommen. Der MKK mauert, die Verantwortlichen „sitzen“ es aus. Wie können wir bei diesem Thema beides bekommen: Digitalisierung und Schutz der Gesundheit von Schülern und Lehrern?
(Info z.B. unter: diagnose-funk.org)
Hanjo Steinbrecher

Sehr geehrte Damen und Herren,

gibt es einen Überblick, wieviele Kinder vom digitalen Lernen bzw. Homeschooling a) aufgrund fehlender Hardware und b) schon im aufgrund fehlenden WLANs/DSL… ausgeschlossen waren.
Welche Konzepte gibt um diese Kinder aufzufangen?

Mit welcher Software sind die vom Land verteilten Laptops ausgestattet?

Gibt es Überlegungen, wie die Mittagsversorgung in Schulen, deren Mensen zu klein für die ganzen Anstandsregeln sind, verbessert werden kann? Anlieferung in Klassenräume, z.B.

Wie ist die Maskenpflicht auf den Schulhöfen begründet? Die Klassen stehen abgegrenzten Arealen, sollen auch noch Abstand halten und zusätzlich die Maske tragen… während im Klassenraum keine Maskenpflicht gilt.

Viele Lehrer/Eltern sind nicht informiert über die aktuelle Infektionslage. Bei 1 Mio wöchentlicher Tests haben wir eine Positivenrate von 0,74% und hier sind die falsch-positiven Zahlen nicht einmal herausgerechnet. Die Hospitalisierungsrate beträgt aktuell 0,00029 %. Ein Blick auf die Zahlen des RKI zeigt also, dass es KEINE epidemische Lage nationaler Tragweite mehr gibt. Da die meisten sich nicht die Zeit nehmen, sich selbstständig anhand von Fakten zu informieren, sondern ihr Urteil anhand pauschaler nicht evidenzgestützter Äußerungen in der Presse fällen, entsteht ein falscher Eindruck der aktuellen Infektionslage. Plant das Land Hessen eine sachliche Aufklärungskampagne, Z.B. hinsichtlich Interpretation der vorliegenden Daten, für Lehrer/Schüler/Eltern, um eine unnötige Panik und dadurch bedingte überzogene Forderungen zu vermeiden?

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Reihe von Fragen notiert und muss nun leider feststellen, dass sie zu lang für das Formular sind. Ich denke meine Fragen sind angemessen formuliert, aber nicht auf 150 Zeichen beschränkbar. Deswegen versuchen ich sie nun auf diesem Weg einzustellen (s.u.).

Vielen Dank für Ihr Verständnis vorab

Homeschooling bedeutet, dass ein erheblicher Teil auch des schulischen Lernens im Lebens- und Erfahrungsraum „zu Hause“ erfolgt. Während des Shutdowns waren das de facto 100%. Auch jetzt ist der Anteil höher als im altherkömmlichen Lernbetrieb. Damit sind die Eltern wesentlich stärker in der Begleitung des Lernprozesses gefordert. Welche Konzepte und Empfehlungen hat das HKM entwickelt, um insbesondere die Eltern, die hier weniger Erfahrungen haben, bei der neuen Lernverteilung zu unterstützen?

Durch die harte Umstellung auf Homeschooling im März wurden an die Schulen und die Lehrerschaft umfangreichst neue Anforderungen gestellt, die nicht im alltägliche Erfahrungsspektrum des Schulbetriebs liegen. Fragen der Technik, der Organisation und insbesondere auch der Kommunikation fallen hier hinein. Umgekehrt finden sich an vielen Schulen in der Elternschaft Mütter und Väter, die über teils umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen verfügen, die für die neuen Lernsituation von Vorteil sein können. Inwieweit unterstützt das HKM eine aktive Einbindung der Elternschaft?

Die Vorbereitung und Präsentation von Unterrichtsinhalten für digitale Plattformen (Moodle, Videokonferenzsysteme, etc.) unterscheidet erheblich von den Anforderungen für den klassischen Präsenzunterricht. Die Corona-Monate haben gezeigt, dass dies für einen erheblichen Teil der Lehrer „ungewohnt“ ist. In welchen Umfang wurden für die hessische Lehrerschaft während der Sommerferien Fortbildungen angeboten, damit schnellst möglich die notwendig Kompetenz entwickelt werden kann. In welchen Umfang wurden diese Angebote wahrgenommen?

In Hessen gibt es über 650.000 Schüler und fast 60.000 Lehrkräfte. Wie hoch ist die gegenwärtige Kapazität der von der öffentlichen Hand bereitgestellten Systeme PaedOrg, PaedNet und Moodle, d.h. wieviel ca. halbstündige Benutzerzugriffe mit einen durchschnittlichen Datentransfer von ca. 5MB sind möglich? Wie ist der Zielkorridor definiert?

Immer noch fehlen Teile der Schüler Endgeräten. In Verwaltungen oder in der privaten Wirtschaft ist die Bereitstellung von „virtuellen Arbeitplätzen“ seit Jahren eine gängige Praxis. Auch der Hessen-PC wird als VMware Instanz genutzt. Der Vorteil ist, dass die Anforderungen und Wartungsaufwand für das Endgerät sinken. Gerade im Bildungssektor bietet dieser Ansatz den zusätzlichen Reiz, dass Schüler*nnen eine einheitliche und pflegeleichte Arbeitsumgebung erhalten können. Auch für Lehrer können so private und dienstliche Daten gut getrennt werden. Inwieweit plant das HKM solche bewährte Technologien den Schulen zur Verfügungen zu stellen? Wie beurteilt das HKM die Nutzung solcher Möglichkeiten durch kommerzielle Anbieter (z.B. Amazon AWS oder Microsoft 365 bzw. Azure)?

Welche Sicherheitsvorgaben gibt es seitens des HMK bei der Verwendung von internetgestützten Unterrichtsinstrumenten? Liegt hierzu ein Leitfaden vor, der an alle Schulen verteilt worden ist?

Lerngruppen teilen, für Oberstufe Präsenz & Digital wie vor dem Sommer, damit Abstand wieder einführen (AHA-Regeln !) sowie Maskenpflicht im Unterricht hessenweit zumindest empfehlen, nicht erst ab höheren Inzidenzen, um die gesundheitlichen Schäden und Nachwirkungen für Schüler und Lehrer einzugrenzen (derzeit KEIN Schutzkonzept ! ). Zeit nutzen, um zügig WLAN, Endgeräte & Schulung für Personal/Schüler an allen Schulen verpflichtend umzusetzen. Desinfektionsgel fehlt. Oft trägt der Lehrer keine Maske (kein gutes Vorbild, Superspreader im Falle einer asymptomatischen Covid19-Infektion). Statistik der Einzelfälle sowie Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen verlangen und verfolgen, auch veröffentlichen, denn hier wird kein Bildungsangebot angeboten. Eltern bangen täglich um die Gesundheit ihrer Kinder, es ist wie russisches Roulette. Vorteile der Digitalisierung und Infos im Netz positiv nutzen und damit hessische Schüler dieses Jahr Bildungs- & IT-mässig voranbringen, statt eine ganze Covid-Generation durch diesen Chaos abzuhängen und Verunsicherung bei Eltern, Kindern & Jugendlichen sowie Leher und Mitarbeitern zu fördern. Gute Konzepte und Innovation multiplizieren, statt abzuwarten, sowohl für den Gesundheitsschutz als auch für die Bewältigung des Schulprogramms 2020-21, das wäre ein Zeichen, dass man diese Zeit als Chance benutzt und die Schulsituation under Pandemiebedingungen managen kann !!! Eltern, IT, Verlage für Bildung, Schulen, Pädagogen, usw. einbinden und damit Hessen zum Vorreiter machen, statt so zu tun, als gäbe es keine Pandemie.

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